Bebauungsplan "Kay-Mitte": Die email im Wortlaut

Enttäuscht ist 3. Bürgermeister Dirk Reichenau vom Entwurf zum Bebauungsplan "Kay - Mitte", wie er am 12.11. im Bau- und Umweltausschuss vorgelegt wurde. „Das ist Häuslbauen wie in den 60ern, es geht heute viel besser!“ Was fehlt, ist seiner Meinung nach ein modernes Flächenmanagement für flächen- und kostensparendes Bauen. Deshalb hatte er im Ausschuss einen Alternativplan gefordert. Grundlage hierfür sind die Arbeitsblätter für die Bauleitplanung der obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium. Seine Kolleg'innen aber hatten an einer Diskussion über Erschließungsdichte und –kosten, Geschossflächenzahlen oder Gebäudeordnung keinerlei Interesse und winkten Vorschlag des Bürgermeisters einfach durch. Reichenau reagierte am 13.11. mit einer mail an die anderen Mitglieder das Bauausschusses. Hier der Wortlaut:

Liebe Kolleginnen und Kollegen der gestrigen Bauausschuss-Sitzung,

es ist schon erstaunlich, dass sich die Mitglieder eines städt. Bauausschusses nicht mit Erschließungskosten, Erschließungsdichte, Geschossflächenzahlen oder Gebäudeordnung inhaltlich auseinandersetzen möchten.

Mein Papier (oberste Baubehörde Nr. 16) von gestern: https://www.bestellen.bayern.de/application/applstarter?APPL=eshop&DIR=eshop&ACTIONxSETVAL(artdtl.htm,APGxNODENR:352212,AARTxNR:03500007,AARTxNODENR:352373,USERxBODYURL:artdtl.htm,KATALOG:StMB,AKATxNAME:StMB,ALLE:x)=X

Eine von der EFH-Struktur abweichende Planung zum Vergleich hätte wirklich nicht geschadet.

Aber wie üblich wird auch dieser Vorschlag wie alle meine bisherigen Vorschläge (Pillerfeld BA Geschosswohnungsbau, fehlende Wohnhöfe Hüttenthaler Feld B. Landbrecht, RW-Kanal Asten, Nutzung komm. Wohnungsbauförderprogramm) ohne Beachtung bleiben und auch diese Mail niemand beantworten.

Unabhängig davon hätte ich gerne vom städt. Bauamt den Text zum Bebauungsplanentwurf (Satzung), in dem die GFZ, Frei- u. Verkehrsfläche näher beschrieben sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Dirk Reichenau